Grenzenlos

Grenzenlos

Ohne Begrenzungen grenzenlos glücklich?

Das Land der grenzenlosen Möglichkeiten.
Wenn wenn es das wirklich geben würde, wollte ich dort leben?

Während ich nachdenke fällt mir unmittelbar der Wechsel der Jahreszeiten ein.
In diesem Jahr hat es sich zwar geraume Zeit so angefühlt als ob der Sommer nicht enden wolle, aber nun ist er endgültig vorbei!
Es ist keineswegs so, dass ich dem Herbst ausschließlich gute Seiten abgewinnen kann. Die Tatsache, dass das Licht abnimmt und die Welt oft in graues Licht getaucht wird schlägt sich auch bei mir auf die Stimmung nieder, ich werde nachdenklicher, melancholischer, vielleicht sogar empfindsamer. Dennoch möchte ich diese Zeit auf keinen Fall missen, denn ich bin mir sicher, dass mir ohne sie etwas Entscheidendes fehlen würde.Im Herbst, auch gerade im Monat November, der oft als grässlich verschrien ist, habe ich schon unzählige faszinierende Naturstimmungen vorgefunden, die ich versucht habe fotografisch festzuhalten.

Kürzlich habe ich meine Empfindungen bei einem Gespräch über die Jahreszeiten zum Ausdruck gebracht und von den Anderen Beteiligten mehr oder weniger kopfschüttelndes Unverständnis gespürt.
Sie sagten einstimmig, dass sie davon träumen, dauerhaft im Sommer leben zu können, oder allenfalls im Wechsel mit frühlingshafter Witterung.
Warum würde ich mich,falls ich die Wahl hätte, freiwillig dafür entscheiden den Sommer gegen den Herbst und den Herbst gegen den Winter zu tauschen?
Ich glaube, genau deshalb, weil danach wieder der Frühling kommt!
Durch den Wechsel oder die Begrenzung der einzelnen Jahreszeiten erlebe ich ihre Qualität intensiver. Ich koste sie sozusagen aus und vermute, dass ich zum Beispiel das erfrischende Bad in einem See an einem heißen Sommertag oder auch nur ein Fußbad im Schlauchboot(siehe Galerie), niemals so sehr genießen könnte, wenn das alltäglich möglich wäre.

Mir ist das „Spiel der Jahreszeiten „ als Sinnbild des Lebens sehr nah und elementar wichtig!
Das Leben bietet unzählige Begrenzungen die Potential zur Entwicklung bieten.
Manche Begrenzung setzte ich mir selber und kann buchstäblich darüber hinaus wachsen.
Aber da sind auch die Begrenzungen die unumgänglich sind.
Nicht nur die Lebenszeit an sich sondern zum Beispiel auch die Begrenzungen die mir durch meine persönlichen Strukturen gegeben sind. Ich bin nicht grenzenlos begabt, vieles lässt sich lernen, aber bei weitem nicht alles.
Nachdem ich oft mit meinen persönlichen Begrenzungen gehadert habe, weil ich dem Vergleich mit anderen Menschen nicht standhalten konnte („die schafft das doch auch, warum ich nicht?“), weiß ich heute, dass ich durch diese Auseinandersetzung mit mir selber, durch dieses „Zurückgeworfensein“ auf mich mit meinen Begrenzungen, mir selbst näher gekommen bin.
Ich durfte entdecken, was in mir steckt, nämlich all das, was sich im Außen nicht finden lässt.

Was ist denn hier los?

Was ist denn hier los, scheint Priska fragen zu wollen. 😁

Heute war es dann soweit: Das herbstliche Dekofieber hatte mich voll im Griff. Nun ist es sehr bunt in unserem Wohnzimmer.

Ich mag diese Jahreszeit sehr. Sie bietet sehr viele Reize für alle unsere Sinne. Wenn ihr Lust auf eine Herbstgeschichte habt, könnt ihr sie in meinem Schreibblog Herzensauge nachlesen.

 

Ein Sommertag in Strasbourg-Teil1

Hallo Ihr Lieben,
lange habe ich mich hier nicht gemeldet. Ich habe zur Zeit nicht viel zu erzählen.
Deshalb zeige ich Euch in einer Fotogalerie den ersten Teil meiner Eindrücke von unserem Ausflug nach Strasbourg am letzen Sonntag.
Diese Stadt hatte ich vor langer Zeit einmal besucht, aber zu einer anderen Jahreszeit und ich hatte nicht viel gesehen, außer dem Viertel direkt um das Münster herum.
Dieses Mal sind wir viel gelaufen und es hat sich trotz der Sommerhitze gelohnt.
Diese Stadt bietet sehr großzügig wundervoll malerische Motive an.

Ich sehe was 5

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Heute habe ich bei LuiseLotte-Hingesehen einen Beitrag zu meinem Projekt entdeckt und mich darüber sehr gefreut. Ihr könnt ihn sehen, wenn Ihr auf den Namen klickt.
Da nutze ich doch gleich die Gelegenheit, Euch hier wieder einige Motive in einer Galerie zu zeigen, die mit dem Motiv von Luise in Korrespondenz gehen. Auch hier blitzt überall die Sonne durch.

Ich sehe was 4 und Schon wieder England – Cotsworlds

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Ich habe zwei Motive von der letzten Englandreise gefunden, die in diese Reihe hineinpassen:
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Mietwagenverleih ist ja ein alter Hut, aber dass es auch einen Bassets-Verleih gibt, war mir neu!
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Für die vertraulichen Gespräche von Frau zu Frau.

Nun folgen in einer Galerie die Fotos vom unserem nächsten Ausflug während der Englandreise, in die Cotsworlds.
Wir besuchten zwei von Bath aus nahe gelegende Orte: Cirencester, die größte Stadt der Cotsworlds mit einer typischen Wollkirche und Bibury, ein typisches Dorf dieser Gegend, das von einem Schriftsteller als das schönste Dorf Englands bezeichnet wurde.

Englandreise – Tag 5

An unserem vorletzen Tag fuhren wir nach Wales und besuchten das Dorf Mumbles, das an Swansea angrenzt.
Zunächst schauten wir uns den kleinen Ort an, liefen zur Schlossruine hoch und hatten dort einen wundervollen Blick auf Mumbles. Die Schilder habe ich wegen der Zweisprachigkeit fotografiert. Heute sprechen ca. 20 % der Bevölkerung wieder Walisisch.
Danach machten wir einen sehr ausgedehnten Spaziergang am Pier entlang.
Mit einen heißen Cappucino im Cafe direkt am Pier mit Ausblick auf das Meer ließen wir den Ausflug ausklingen.

 

 

Englandreise – Tag 4

An Tag 4 besuchten wir den mystischen und sagenumwobenen Ort Glastonbury.
Wer ein wenig mehr erfahren möchte schaut hier.
Ich möchte zunächst in einer Galerie die Fotos von der Stadt zeigen, oder zumindest von dem Teil, den wir gesehen haben. Wir hätten noch ein bis zwei Tage gebraucht, um alles Interessante anzuschauen.
Vermutlich wird sich hier kaum eine religiöse oder spirituelle Ausrichtung nicht finden lassen. Sogar einen Ashram haben wir entdeckt.
Wir ließen die ganz eigene Athmosphäre, die wesentlich von den zahlreichen Esoterik Läden geprägt war auf uns wirken. Ich sag Euch, es war schon eine Herausforderung für meinen etwas empfindlichen Geruchssinn, mich von Laden zu Laden einer anderen Duftnote von Räucherstäbchen auszusetzen.
Aber es lohnte sich, denn sowohl das Warenangebot wie auch der Kleidungsstil der Verkäufer/innen war bunt, schrill, skuril und einfach sehenswert.

Nachdem wir in einem kleinen indischen Restaurant den Geburtstag unserer älteren Tochter, bei einem sehr leckeren Essen gefeiert hatten, waren wir genügend gestärkt, um den anstrengenden Aufstieg zu Glastonbury Tor zu wagen.
Meine Höhenangst stoppte mich leider kurz vor dem Ziel und ich konnte den letzten steilen Pfad, über den ein kleiner Stufenweg ohne Geländer führte, nicht nehmen. Nach ein wenigen Stufen und einem Blick zurück nach unten, war es vorbei mit meinem Mut.
Aber dennoch war ich schon sehr beeindruckt von dem Pilgerweg und dem Anblick  von unten und der gesamten Athmosphäre.
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Grüße zum neuen Jahr und ein kleiner Rückblick auf unsere letzten Tage im alten Jahr

NEUJAHR

Sekunde für Sekunde
überschreite ich die Grenze
zwischen Alt und Neu.
Ständiger Übergang
ohne Rast und Halt.
Während ich das neue Jahr
beim Namen nenne,
ist es längst den Kinderschuhen
schon entwachsen.
Noch lockt mich der Reiz,
dem unberührten Boden
meine Spuren einzugraben,
mit hoffnungsvollen Wünschen
ist mein Herz angefüllt
bis an den Rand.
Doch schon beim nächsten Atemzug
muss ich Abschied nehmen und erkennen,
das zwischen meinen Händen
mir die Zeit zerrinnt wie Sand.
Nur als Wanderer kann ich
Ruhe finden im Augenblick,
der verborgen liegt,
zwischen dem
was meine Augen erblicken und
was meine Gedanken erfassen können.
Meine Heimat ist
das Zelt der Wandlung.
(C) Beate Neufeld

Liebe Leser und Bloggerfreunde,
Euch allen und mir wünsche  ich ein gesegnetes neue Jahr, in dem wir immer wieder Augenblicke der Ruhe finden, um das Gefühl der heimatlichen Geborgenheit zu spüren.
Möge es uns Kraft geben, auf unserer Wanderung durch die Zeit.

Nun möchte ich eine kleine Rückschau halten,auf die letzten Tage des alten Jahres,
die ich gemeinsam mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern in England erleben durfte.
Wie bereits erwähnt, haben wir unsere ältere Tochter in Bath besucht, die dort ein halbes Jahr ihr Auslandssemester absolviert.
Es war ein wunderschönes Gefühl, sie wieder im Arm halten zu dürfen.
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Wir haben für die Kürze der Zeit wirklich sehr viel Schönes und Interessantes erlebt und gesehen.
Begonnen hat es mit dem Hinflug von Frankfurt nach Bristol.
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Die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten ist schon sehr beeindruckend.

An Heiligabend  hatten wir bestes Flugwetter und damit eine reizvolle Aussicht.
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Wir kamen um die Mittagszeit in Bath am derzeitigen Wohnort unserer Tochter an und wurden sowohl zum Mittagessen in der Familie eingeladen wie auch zum Carol Singing am frühen Abend bei den Eltern von Rebeccas Gastgeberin.

Es war ein sehr schönes Erlebnis, denn wir trafen auf ausschließlich freundliche und warmherzige Menschen und wurden sofort intergriert.
Im Wohnraum waren zahlreiche Menschen auf Sesseln, Sofas,Stühlen und auf dem Boden sitzend versammelt: Freunde und Nachbarn,Groß und Klein.
Es gab die traditionellen Mince Pies und für die Erwachsenen Glühwein.
Jeder bekam ein Textheft und wir sangen unablässig traditionelle und lustige Weihnachtslieder. Es machte große Freude.
Den späteren Heilig Abend verbrachten wir dann in unserer Ferienwohnung.
Für heute soll es mit dem Reisebericht genug sein.
Ich werde Euch hier so nach und nach den weiteren Verlauf der Reise erzählen und dazu einige Fotos zeigen.
Das erste Foto ganz oben zeigt übrigens den Weg am Tor von Glastenbury.

Ritual zur Wintersonnenwende und fotografischer Jahresrückblick

Heute ist Wintersonnenwende. Ab morgen werden die Tage wieder länger.
Dieser besondere Tag eignet sich gut für ein Ritual.

Ich lasse das vergangene Jahr Revue passieren und schreibe auf Zettel meinen Dank für das letzte Jahr und meine Wünsche für das neue Jahr.Die Zettel werden dann in einer Schale verbrannt. Mit dem Rauch steigen der Dank und die Wünsche in den Himmel. Die Asche wird in der Erde vergraben. So wird die Verbindung von Himmel und Erde deutlich.
Gerne schaue ich mir an diesem Tag auch die Fotos aus dem vergangenen Jahr an.
Ich habe heute eine Auswahl in einer Galerie zusammengefasst. Für jeden Monat zwei Bilder.

Herbstfreuden

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Willkommensgruß an den Herbst

Ein Hauch von Abschied liegt schon in der Luft,
für Wehmut bleibt nicht lange Raum.
Im Scheiden heller Sommertage
Klingt leise der Willkommensgruß.
Die bunten Tage ziehen ein,
und ungestüm erobern sie mein Herz
mit ihrem frischen, wilden Charme.

(c) Beate Neufeld

Der frühe Herbst ist schon seit langem meine liebste Jahreszeit.
Ich emfinde diese Stimmung die in der Luft liegt als sehr reizvoll und anregend.
Wechselhaftes Wetter mit warmem mildem Sonnenschein und dann wieder kühles, graues und stürmisches Wetter und diese Palette dann sehr oft an einem einzigen Tag.
Einerseits wird die Landschaft zunehmend karger und doch weitet sich dann mein Herzensblick für die Fülle an Früchten und Farben die der Herbst großzügig ausbreitet.
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Es ist mir oft, als wenn er zu mir spricht: Hier, sieh was ich alles für Dich bereit halte, nimm es in Deine Seele auf, dann hast Du genügend Erinnerungen und Farben, die Dir die kalten und grauen Tage schmücken. Ich habe es schon öfter hier erwähnt, dass mir die Geschichte von Frederick der Feldmaus sehr am Herzen liegt. Auch Frederick sammelt Farben für den Winter.
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In der letzten Woche haben mich ganz besonders die ganz unterschiedlichen Farben und Muster des Weinlaubes angezogen und erfreut.
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Ich konnte mich nicht satt sehen daran!
Und dann diese knackigen roten Äpfel, strozend vor Lebenskraft!
Die Reichtum an Früchten, die der Herbst uns schenkt!
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Alle Fotos die ich heute zeige, sind an einem eher tristgrauen Tag bei einem  Spaziergang in der letzten Woche entstanden, an dem ich zu Beginn dachte: Na heute wirst Du Dein Smatphone nicht herausholen zum Fotografieren. Aber dann schaltet ich sofort um und dachte: Nein, gerade jetzt werde ich ganz besonders achtsam sein und bewusst auf die Suche nach schönen Motiven gehen. Und Ihr seht, was ich alles entdecken durfte.
Ich wurde daran erinnert, dass es wie im gesamten Leben immer auf den Blickwinkel ankommt.
So hatte ich Freude daran, den Karotten beim Wachsen zuzuschauen.

20151008_120634Und ich staunte über ein wundervolles Pflanzenmandala mitten im Feld.
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Die Zeit wärend dieses Spazierganges gehörte also in dieser Woche zu meinen besonders schönen Momenten.
Deshalb habe ich den heutigen Beitrag Luiselottes Projekt gewidmet.
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Farben für die Seele

Herbst,
du
wunderbarer
Künstler.
Mit
deiner
zauberhaften
Farbpalette
hüllst
du
meine
Seele
in
einen
warmen
Farbenteppich.

(c) Beate Neufeld

Ganz herzliche Grüße an Euch alle.
Ich wünsche Euch für die neue Woche viele Herbstfreuden!